September 2009 (aktueller Stand)  
       
   

Am 25.09.2009 schloss das Projekt "LUGS - Lernkultur- und Unterrichtsentwicklung in GanztagsSchulen" mit einer Ergebnispräsentation im Rahmen eines Workshops für und mit Vertretern der beforschten Schulen und der beteiligten bildungspolitischen Akteure ab.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken beim BMBF und dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland, durch die dieses Projekt gefördert wurde, und natürlich bei allen SchuleiterInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen sowie den verschiedenen KooperationspartnerInnen der beteiligten Schulen, die uns Einblicke in ihre Arbeit gewährt und so unsere Arbeit unterstützt haben. Last but not least bedanken wir uns auch bei allen Schülerinnen und Schülern, die unsere Kameras in ihren Klassenzimmern geduldet haben.

Die Power-Point-Präsentationen der einzelnen Vorträge können hier durch einen Klick auf den Vortragstitel abgerufen werden.

 
       
    Fritz-Ulrich Kolbe/Sabine Reh
Lernkulturen an Ganztagsschulen – Ergebnisse aus dem Projekt
 
     
    Jessica Dzengel-Barber/Doreen Weide
Zeitstrukturen und Räume in Ganztagsschulen
 
     
    Kerstin Rabenstein/Till-Sebastian Idel/Evelyn Lahr
Förderangebote und Hausaufgaben
 
     
    Angelika Krause/Anna Schütz
Mittagessen in Ganztagsschulen
 
     
    Isabel Neto Carvalho/Nils Köbel
Offene Angebote
 
     
    Anne Breuer/Julia Steinwand
Kooperation an Ganztagsschulen: Strukturen und Praktiken
 
       
 
August 2009  
       
   

Nachdem die letzten Erhebungen im Schuljahr 2008/2009 abgeschlossen wurden, befindet sich das Projekt in der abschließenden Kontrastierungsphase. Dafür wurden die Fallstudien der Einzelschulen fertig gestellt, worin die Angebots- und die Lernkulturentwicklung abgebildet sind. Zur Kontrastierung aller Schulen wurden unterschiedliche Perspektiven und Themenfelder herausgearbeitet, auf deren Basis nun der Vergleich der einzelschulischen Ergebnisse stattfindet. Dieser Prozess soll bis Ende September abgeschlossen sein, um anschließend eine weitere Publikation daraus erstellen zu können.

Das Projekt wird am 25.09.2009 mit einem Workshop abgeschlossen, zu dem Vertreter der beforschten Schulen sowie Vertreter aus der Bildungspolitik geladen sind. Das Programm des Workshops kann hier abgerufen werden.

 
       
 
November 2008 (aktueller Stand)  
       
   

In der ersten Hälfte des aktuellen Schuljahres 2008/2009 wurden weitere Erhebungen an den Schulen durchgeführt. Parallel dazu werden die erhobenen Daten wie folgt weiter ausgewertet:

1. Die bereits rekonstruierten Lernkulturen und symbolischen Konstruktionen von Ganztag an den einzelnen Schulen werden miteinander in Beziehung gesetzt, um so einen Ausgangspunkt für die im Anschluss erfolgende Gesamtdarstellung der schulspezifischen Angebotsentwicklungen zu gewinnen.

2. Mit dem Ziel, am Ende der Prozessbegleitung eine Typik von Entwicklungsverläufen erstellen zu können, werden die an den Einzelschulen rekonstruierten Prozesse der Angebotsentwicklung, der Implementierung von Angeboten und ihrer Reflexion in ihrem Verlauf ausgewertet.

3. Um eine weitergehende Generalisierung von Erkenntnissen über ganztagsschulische Lernkulturen vornehmen zu können, werden die bisherigen Ergebnisse zu den Lernkulturen der einzelnen Ganztagsschulen gezielt miteinander kontrastiert.

 
       
   

Mit dem Band "Ganztagsschule als symbolische Konstruktion" (Hrsg.: Fritz-Ulrich Kolbe/Sabine Reh/Bettina Fritzsche/Till-Sebastian Idel/Kerstin Rabenstein) sind nun die Ergebnisse der ersten Erhebungsphase endlich veröffentlicht:

 
   

Ganztagsschulen entwerfen Kompensationsfiguren zur Legitimation bzw. als orientierungswirksames Sinnfundament. Diese bewegen sich zwischen der Begründungsfigur einer "ganzheitlichen" Schule als einer Art "Ersatzfamilie" einerseits und der Begründungsfigur als Ort eines notwendig zu optimierenden, nämlich ausgedehnten schulischen Lernens andererseits. Einige Schulen verschreiben sich hohen Zielen einer grundlegenden Strukturtransformation ihrer historisch entstandenen Lern- und Schulkultur. Die Legitimationsanforderungen werden also durch symbolische Sinnkonstrukte bearbeitet. Diese stellen eine der entscheidenden Rahmungen für die Entwicklung der Lern- und Unterrichtskultur an Schulen mit ganztägigem Angebot dar. Der Band dokumentiert erste empirische Forschungen der Erziehungswissenschaft zur Ganztagsschule.

Mit Beiträgen von Christian Kuhlmann, Klaus-Jürgen Tillmann, Thomas Coelen, Anna Schütz, Doreen Weide, Julia Labede, Stefanie Altmann, Anne Breuer, Sabrina Klais, Evely Lahr, Antonia Surmann, Christopher Bechtold, Angelika Krause, Joachim Scholz, Anna Schütz, Ylva Brehler, Julia Steinwand, Kerstin Hartwich, Bettina Fritzsche

 
       
 
Mai 2008  
       
   

Ziel der Prozessbegleitung durch LUGS ist die kontinuierliche Untersuchung längerfristiger, schulischer Entwicklungsprozesse. Aus diesem Grund freut es uns, dass wir, mit Unterstützung des BMBF, unser Forschungsprojekt noch bis zum Ende des Schuljahres 2008/2009 fortsetzen können. In dieser Zeit sollen die Erhebungen an den Einzelschulen fortgeführt werden. Ein besonderes Augenmerk wird in dieser Phase der Prozessbegleitung auf die Angebote und Möglichkeiten besonderer bzw. individueller Förderung gelegt.

 
       
 
März 2008  
       
   

Nachdem nun erste Lernkulturhypothesen zu jeder Einzelschule formuliert wurden, werden die erhobenen schulischen Angebote weiter ausgewertet sowie letzte Erhebungen geplant und durchgeführt. Die weiteren Auswertungen dienen der Generalisierung der Lernkulturhypothesen deren Geltungsbereich in Bezug auf die Einzelschulen ausgeweitet werden soll. Im Anschluss sollen die Ergebnisse dann untereinander kontrastiert werden, um weiterführende Aussagen über Ge- und Misslingensbedingungen von Ganztagsschulen zu ermöglichen.

Weiterhin sind wir dabei, die Perspektive der Entwicklung der Einzelschulen seit Beginn der Begleitforschung durch LUGS zu verfolgen. Dafür werden unter anderem die in der explorativen Phase durchgeführten Interviews mit der jeweiligen Schulleitung wiederholt sowie die weitere Angebotsentwicklung rekonstruiert. Daneben werden verstärkt Rückmeldegespräche mit den Schulen sowie Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Letztere dienen dazu, auch die Schülerperspektive in die Analysen einbeziehen zu können.

 
       
   

Im JAHRBUCH GANZTAGSSCHULE 2008 ist der folgende Artikel mit Auszügen bisheriger Forschungsergebnisse erschienen:

„LUGS-ein Forschungsprojekt zur Lernkultur- und Unterrichtsentwicklung in Ganztagsschulen.“ (Fritz-Ulrich Kolbe, Sabine Reh, Till-Sebastian Idel, Kerstin Rabenstein, Doreen Weide)

 
       
   

Zudem wurden weiterhin Ergebnisse des Forschungsprojektes im Rahmen von folgenden Vorträgen vorgestellt:

 
       
   

Vorlesung im Rahmen der „Kamingespräche“ zum Rahmenthema „Entwicklung von Ganztagsschule“(Universität Halle, 17. Dezember 2007)

  • Erste Ergebnisse zur Entwicklung von Lern- und Unterrichtskultur in ganztägigen Angeboten aus der LUGS-Studie (Fritz-Ulrich Kolbe)
 
       
   

Ringvorlesung im DFG-Graduiertenkolleg des Zentrums für empirische Unterrichts- und Schulforschung (ZeUS) (Universität Göttingen, 17. Dezember 2007):

  • Methodologische Überlegungen zur Erhebung und Interpretation pädagogischer Praktiken in ‚offenen‘ Lernsettings am Beispiel des ‚Helfens‘ (Sabine Reh)
 
       
   

Ringvorlesung im DFG-Graduiertenkolleg „Bildungsgangforschung“ zum Thema „Sinnkonstruktion und Bildungsgang“. Koordinatoren: Jenny Lüders und Hans-Christoph Koller. (Universität Hamburg, 21. Januar 2008):

  • Über die Emergenz von Sinn in pädagogischen Praktiken. Möglichkeiten der Videografie im "Offenen Unterricht" (Kerstin Rabenstein/Sabine Reh)
 
       
   

“Ganztagsschule – Forschungen, Erfahrungen, Praxis. Tagung von BAZL und ZfL der Universität Bamberg (Forchheim, 28. und 29.02.08)

  • Erfahrungen aus der Studie zur Lernkultur- und Unterrichtsentwicklung an Ganztagsschulen (Fritz-Ulrich Kolbe)
 
       
 

"Kulturen der Bildung" - 21. Kongress der DGfE (Dresden, 16. - 19. März 2008)

Symposium: Theorien der Lernkultur. Kulturwissenschaftliche Transformation des verständnisses von Aneignungs- und Vermittlungsprozessen (Fritz-Ulrich Kolbe/Sabine Reh/Christoph Wulf)

  • ‚Dimensionen eines praxistheoretischen Lernkulturbegriffs - Pädagogische Praktiken im "offenen Unterricht"’ (Sabine Reh/Till-Sebastian Idel)
  • Posterpräsentation: "Ganztagsschule als Schule entwickeln"
 
       
       
 

Juli 2007

 
       
   

In der noch laufenden Hauptphase der Untersuchung werden ganztagstypische Unterrichts- und Lernangebote beobachtet und videografiert, um deren Interpretationsergebnisse zur Generierung erster Lernkulturhypothesen zusammenzuführen.

Die Videografie der ganztagstypischen Unterrichts- und Lernangebote wird auch zu Beginn des Schuljahres 2007/08 weiter fortgesetzt. Darüber hinaus wird die Entwicklung der Einzelschulen seit Beginn der Begleitforschung durch LUGS rekonstruiert.

Des Weiteren sind wir dabei, den Begriff der „Lernkultur“ im Laufe unserer Untersuchung sowohl theoretisch als auch empirisch zu fundieren.

 
       
   

Zudem werden weiterhin Ergebnisse des Forschungsprojektes im Rahmen von folgenden Vorträgen vorgestellt:

 
       
   

Jahrestagung der Kommission Erziehungswissenschaftliche Biographieforschung der DGfE zum Thema: "Repräsentanzen, Typenbildung und Theoriegenerierung. Aktuelle methodische Herausforderungen an die Biographieforschung" (Herrsching, 24. – 26. September 2007)

  • ‚Organisationstypik als Organisationskultur – Einzelschultypische Lernkulturen in der multiperspektivischen Rekonstruktion von Geschichten und Praktiken.’ (Sabine Reh/Kerstin Rabenstein)
 
       
   

Jahrestagung der Kommission "Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe" der DGfE zum Thema: "Chancenungleichheit in der Grundschule - Ursachen und Wege aus der Krise" (Freie Universität Berlin, 24. bis 26. September 2007)

  • ‚„Individuelle Förderung an Ganztagsschulen“ – Konzepte zur Kompensation von Benachteiligungen an Grundschulen des Forschungsprojektes „LUGS“ und ihre Umsetzung' (Anne Breuer/Anna Schütz/Doreen Weide)
 
       
   

Fachtagungen der Serviceagentur "Ganztägig lernen in Nordrhein Westfalen" zum Thema: „Rhythmisierung und Zeitstrukturierung an Ganztagsschulen“ (Bonn/Dortmund, 20. November 2007 und 21. November 2007)

  • ‚Zeitstrukturierung als Schulentwicklungsaufgabe’. (Fritz-Ulrich Kolbe/Kerstin Rabenstein)
 
 

 

 
       
 
Juni 2007  
       
   

Präsentation des LUGS-Projekts im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften 2007“ an der TU-Berlin. (Programm)

 
 

 

 
       
 
Mai 2007  
       
   

In PÄDAGOGIK Heft 5/2007 ist der folgende Artikel zu unseren ersten Forschungsergebnissen erschienen:

„Ganztagsschule als Schule entwickeln“ (Fritz-Ulrich Kolbe, Sabine Reh, Bettina Fritzsche, Till-Sebastian Idel, Kerstin Rabenstein)

 
       
   
Des Weiteren wurden Ergebnisse des Forschungsprojektes im Rahmen der folgenden Tagung präsentiert:
 
       
   

Tagung der Kommission „Professionsforschung und Lehrerbildung“ der DGfE zum Thema: „Schulentwicklung und Professionalisierung“ (Universität Erfurt, 08. und 09. Juni 2007)

 

  • ‚Kooperationsstrukturen – die Zusammenarbeit von Erzieherinnen und Lehrerinnen beim Aufbau ganztägiger Schulangebote.’ (Anne Breuer/Sabine Reh)
 
 

 

 
       
 

Februar 2007

 
       
   

In der aktuellen Hauptphase der Untersuchung werden gezielt ganztagstypische Unterrichts- und Lernangebote beobachtet, videografiert und interpretiert.

 

Die empirischen Rekonstruktionen der ersten Erhebungsphase und deren kritische Diskussion werden zur Zeit in einer für den Sommer 2007 im VS-Verlag geplanten Publikation zusammengefasst:

 

Ganztagsschule als symbolische Konstruktion. Fallanalysen zu Legitimationsdiskursen in schultheoretischer Perspektive“ (Hrsg.: Fritz-Ulrich Kolbe; Sabine Reh; Bettina Fritzsche; Till-Sebastian Idel; Kerstin Rabenstein)

 
       
   

Ferner wurden Ergebnisse des Forschungsprojektes im Rahmen von folgenden Vorträgen vorgestellt (die Vortragstexte stehen größtenteils bereits unter „Volltexte“ zum download zur Verfügung):

 
       
   

Tagung „Familie und institutionelle Erziehung“ (Universität Gießen, Januar 2007):

  • ‚Der Diskurs über defizitäre Familien als wiederkehrendes Motiv in der Geschichte von Schulreformen’ (Sabine Reh)
 
       
   

4. Tagung „Standardisierung – Kanonisierung“ der Sektion „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ der DGfE. (Universität Essen, März 2007)

  • Die Pathologisierung der „Unaufmerksamen“, die pädagogische Normalisierung der „Selbstständigkeit“ und Standards des Aufgabenlösens (Sabine Reh/Kerstin Rabenstein)
 
       
   

Theorietagung „Allgemeine Didaktik trifft Lehr-Lernforschung" der Kommission Schulforschung/Didaktik der Sektion Schulpädagogik der DGfE (Universität Hildesheim, CeBU, März 2007):

 

  • ‚Kommunikation über Unterricht – Routine oder Reflexion? Qualitativ-hermeneutische Rekonstruktionen’ (Fritz-Ulrich Kolbe/Ylva Brehler/Julia Steinwand)
 
 

 

 
       
 
Juni 2006  
       
   

Die erste Erhebungsphase des Projektes, in der die Kooperationsstrukturen auf Leitungs- und Steuerungsgruppenebene und die an den Schulen vorherrschenden symbolischen Konstruktionen von Ganztag untersucht wurden, ist nunmehr abgeschlossen. Ergebnis dieser Phase sind ausführliche Schulporträts der einzelnen Schulen.

 
 

 

 
       
 
Februar 2006  
       
   

Derzeit befinden wir uns in der Phase der Voruntersuchung, in der wir die Besonderheiten der beteiligten Schulen hinsichtlich des von ihnen gewählten Ganztagsmodells und seiner Umsetzung im Schulalltag erkunden. Als Ergebnis dieser Exploration des Feldes entwickeln wir erste Hypothesen und entwickeln ein auf die einzelne Schule abgestimmtes Untersuchungsvorhaben für die Hauptphase.